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Grüezi!ThemenPhotoshopKurze Kniffs

 Ein paar Kniffs

Diese Kniffs habe ich selber schon alle gebraucht. Fast alle funktionieren in allen Photoshop-Versionen. Einige Befehle heissen vielleicht in Deiner Version ein wenig anders oder sind an einem anderen Ort zu finden.

Freistellen in bestimmtem Seitenverhältnis

Du hast ein Bild, dass die Grösse von 4000 x 3000 Pixel hat, also im Seitenverhältnis von 4:3. Du willst jetzt aus diesem Foto einen Ausschnitt machen, der dasselbe Seitenverhältnis wie das Ausgangsbild von 4:3 hat. Gleichzeitig soll das Foto aber nicht neu berechnet, verkleinert oder aufgeblasen werden, es soll nachher einfach eine Grösse im Verhältnis von 4:3 haben und bspw. nur noch 2444 x 1833 Pixel aufweisen.

1. Wähle nicht das Freistellungswerkzeug (Taste C), sondern das Auswahlrechteck-Werkzeug mit der Taste M (englisch für Marquee Tool). Vielleicht musst Du noch auf Rechteck umstellen (im Tool selbst).
2. In der Optionsleiste stellst Du dann das gewünschte Seitenverhältnis ein.
3. Triff Deine Auswahl und zieh den Rahmen auf.
hier ein Muster im Verhältnis von 4:3 mit bereits aufgezogener Auswahl.
4. Wähle anschliessend -> Bild -> Freistelllen bzw. -> Image -> Crop

 

Den Rand von Ebenen finden

1. Wähle die Ebene an, deren Rand Du finden willst.
2. Gehe zu Ansicht -> Anzeigen -> Ebenenkanten bzw. View -> Show -> Layer Edges
Photoshop zeigt einen blauen Rand um die angewählte Ebene.

 

Poppige knackige Farben in Bildern erzeugen

1. Öffne das Foto und mache eine Ebenenkopie. Arbeite auf der Ebenenkopie.
2. Verwende die
Füllmethode "Farbig nachbelichten" (Overlay). Werden die Farben mit 100% zu knallig, dann schiebe den Regler gegen 0%, bis das gewünschte Ergebnis vorliegt. Bei 0% siehst Du wieder das Original.


Original & farbig nachbelichtet

Solche Effekte findest Du vor allem auf Werbeplakaten, sie können aber auch Deinen Fotos mehr Pepp verleihen. Der Effekt soll einfach nicht übertrieben werden.

 

Wie funktionieren die verschiedenen Pinsel-Werkzeuge?

In CS5 gibt es 4 verschiedene Pinsel-Werkzeuge, die aber sehr unterschiedlich arbeiten.

Neu hinzugekommen gegenüber älteren Versionen von Photoshop ist das Bereichsreparatur-Pinsel-Werkzeug (Spot Healing Brush Tool). Stelle die Grösse etwas umfangreicher ein, als das zu entfernende Objekt ist. Die Härte würde ich etwa auf 90% stellen. Dieses Werkzeug ist hervorragend dazu geeignet Objekt zu entfernen, die einfach nur stören, also bspw. Pickel im Gesicht, Zigarettenstummel auf der Strasse, Abfall im Gebüsch, Vögel im Hintergrund etc. Das Werkzeug funktioniert dann besonders gut, wenn das zu entfernende Objekt einen ruhigen Hintergrund hat und soimit ähnliche Farbtöne und Strukturen aufweist. Bei wilden oder geometrisch exakten Mustern oder verschiedenen Farben sind keine guten Ergebnisse zu erwarten.

Das Reparatur-Pinsel-Werkzeug (Healing Brush Tool) kopiert die Textur aus dem Aufnahmeberiech, verwendet aber die Farben an der Stelle, an der man zeichnet. Die Textur nimmst Du mit der Taste <ALT> auf. Hervorragend geeignet zur Portrait-Retusche bzw. zum Entfernen von Hautunreinheiten oder einzelnen Haaren.

Mit dem Ausbessern-Werkzeug (Patch Tool) arbeitest Du ähnlich wie mit dem Reparatur-Pinsel. Anstatt mit Pinselstrichen zu malen wählst Du einfach einen unschönen Bereich aus und wendest auf diesen die zuvor getroffene Auswahl an. Es funktioniert wie das Lasso.

Das Rote-Augen-Werkzeug (Red Eye Tool) ist selbsterklärend. Viel bessere Ergebnisse erzielst Du mit dieser Anleitung: Augen färben

Haben alle Versuche mit den obgenannten Tools zu keinem Ergebnis geführt, gibt es glücklicherweise auch noch den Kopierstempel (Clone Stamp Tool). Mit dem Kopierstempel kannst Du durch Malen und Ziehen unter vorhergehendem Wählen des zu kopierenden Bereichs bzw. Ausgangspunktes mit der Taste <ALT> Kopien anfertigen. Der Klassiker ist wohl das Kopieren eines Segelbootes auf dem Wasser.

Der Musterkopierstempel (Pattern Stamp Tool) kopiert Muster. Habe ich noch nie gebraucht.

 

Photoshop CS5 Referenzkarte Tastaturkürzel

Hier Download 540 MB (5.8 MB) findest Du eine Referenzkarte auf Deutsch, die Dir die wichtigsten Tastaturkürzel zu den einzelnen Werkzeugen zeigt (Quelle unbekannt).

 

Schwarzweisse Striche wieder dicker machen

Hier link habe ich Dir gezeigt, wie Du Schwarz-Weiss-Zeichnungen digital bearbeitest und die Verpixelungen wegbringst. Manchmal sind die Striche zu dünn, Du hättest sie gerne dicker, das geht ganz einfach. Gehe in die Filterauswahl und wähle den Filter "Dunkle Bereiche vergrössern" und den Radius 1. Auf Englisch ist er etwas seltsam als "Minimum" bezeichnet (filter -> others ->minimum). Probiers aus, auch wenn die Vorschau etwas komische Ergebnisse anzeigt, das Resultat ist meistens gut.

 

Lineal einblenden

Das Lineal blendest Du mit der Tastenkombination <CTRL>+R ein und aus.

 

Zoomen

Verwende zum Zoomen den Ziffernblock Deiner Tastatur.
<CTRL>+"-" verkleinert das Bild
<CTRL>+"+" vergrössert das Bild
<CTRL>+"1" zeigt die 100%-Ansicht, also pro Bildschirmpixel einen Bildpixel
<CTRL>+"0" passt das Bilder der Arbeitsfläche an.

 

Hilfslinien

Hilfslinien sind perfekt, um Objekte optimal zu positionieren, denn sie wirken wie Magnete auf die Objekte.

Unter ->Ansicht ->Neue Hilfslinien (->View -> New Guides) kannst Du diese millimetergenau erstellen. Ich empfehle dieses Vorgehen, da die Hilfslinie dann wirklich dort ist, wo Du sie haben willst. Mit der Kombination <CTRL>+H kannst Du die Hilfslinien ein- und ausblenden.

Eine andere Methode ist das Erstellen durch sanftes Ziehen mit der linken Maustaste am unteren Ende des Lineals. Klickst Du während des Verschiebens noch die Taste <ALT> wird aus einer horizontalen Hilfsline eine vertikale und umgekehrt.

Einzelne Hilfslinien löschst Du, indem Du sie mit dem Verschieben-Werkzeug (Taste V, Move-Tool) wieder ins Lineal zurückschiebst.

 

Text perspektivisch verzerren

Dazu musst Du den Text bzw. die Schriftebene zuerst mal rastern. Gehe dazu auf ->Ebene ->Rastern ->Text (->Layer ->Rasterize ->Type). Dadurch wird der Text aber unveränderbar. Über ->Bearbeiten ->Transformieren ->... (->Edit ->Transform ->...) kannst Du nun die gerasterte Ebene weiterbearbeiten bzw. perspektivisch verzerren.

 

Einen perfekten Kreis in gewünschter Grösse (fixe Pixel) zeichnen

Wähle das Ellipsen-Werkzeug und halte beim Zeichnen die <SHIFT>-Taste gedrückt. Wenn Du den Kreis verschieben willst, drücke zusätzlich noch die <Leerschlag>-Taste.

Leider zeigt Photoshop den Kreis- bzw. Ellipsenmittelpunkt nicht an. Um einen Kreis massgenau zu zeichnen, blendest Du am Besten das Raster ein (->View ->Show ->Grid) oder <CTRL>+' . Dann ziehst Du ihn mit gedrückter <SHIFT>-Taste auf, nachdem Du zuvor den Cursor genau in einem Rasterpunkt platziert hast. Mit Abzählen und geeignetem Raster (->Edit ->Preferences ->Guide, Grid & Slides...) kannst Du so Kreise in exakt der Pixel-Grösse zeichnen, die Du brauchst.

Eine weitere Methode: Pappe den gezeichneten Kreis an Hilfslinien an (Hilfslinien siehe oben). Dies lassen sich mit eingeblendemtem Raster <CTRL>+' exakt anlegen.

 

Text um einen Kreis legen

Mache wie oben beschrieben zuerst einmal den perfekten Kreis.

Dann nimmst Du das Text-Werkzeug, klickst auf den Rand und schreibst. Wenn Du deinen Text geschrieben hast, kannst Du einfach die Ebene mit dem Kreis löschen und der Text (und der Pfad des Textes) bleibt erhalten. Nur Ausblenden der Ebene mit dem Kreis hinterlässt Spuren im Bild, Du musst die ganze Ebene löschen.

Um den Text dann noch in den Kreise zu verschieben, nimmst Du das Auswahlwerkzeug (Taste A, Path Selection Tool), wählst die Textebene an und ziehst das ganze in den Kreis!

Mit dem Auswahlwerkzeug kannst Du dann noch den Text entlang des Pfades verschieben, dazu musst Du nur wieder die Textebene anwählen und ebenfalls ziehen.

Kreis mit Rand in gewünschter Dicke zeichnen

Wähle das Kreiswerkzeug aus, achte aber darauf (siehe Bild links), dass nicht das Pfadwerkzeug und auch nicht die Ebenenmasken, sondern das "Pixelfüllen" angewählt ist und dass Du auf einer Ebene (Layer), also nicht dem Hintergrund (Background) zeichnest.

Mit gedrückter <SHIFT>-Taste zeichnest Du jetzt einen Kreis. Diesen wählst Du dann mit dem Zauberstab-Werkzeug aus, die Ameisenlinien blinken um den gezeichneten Kreis.

 

Nun wählst Du über das Kontextmenu den Befehl ->Bearbeiten ->Kontur füllen (->Edit ->Stroke). Es öffnet sich der Dialog oben. Um einen schwarzen zusätzlichen Kreis zu zeichnen mit einem Rand, der 15 Pixel ausserhalb der Ameisenlinien hat und 15 Pixel dick innerhalb der Ameisenlinien ist, wählst Du die Einstellungen wie oben gezeigt. "Inside" zeichnet die 30-Pixel innen, Outside entsprechend aussen. Nun nochmals den inneren roten Kireis mit dem Zauberstab angewählt und Löschen (Delete) gedrückt, schon hast Du einen perfekten Kreis mit 30 Pixel Dicke.

Durch Kombination dieser und der weiter oben gezeigten Methode kannst Du perfekte Kreise mit Rand in genau der gewünschten Grösse zeichnen.

 

Ebeneninhalt mittig zentrieren

Um ein Objekt, das auf einer eigenen Ebene liegt, innerhalb eines Dokumentes zu zentrieren, wird der Ebeneninhalt durch Gedrückthalten der <STRG>-Taste und einem Klick auf die Ebene ausgewählt. Im Menü klickt man auf ->Bearbeiten -> Ausschneiden (->Edit ->Cut) und dann auf ->Bearbeiten -> Einfügen (->Edit ->Paste). Jetzt ist der Inhalt der Ebene zum Dokument zentriert.

Möchte man eine Ebene per Drag&Drop in ein anderes Dokument ziehen, in dem der Inhalt gleich zentriert sein soll, hält man beim Ziehen die <SHIFT-Taste> gedrückt. So landet alles auf dieser Ebene liegende direkt in der Mitte des Bildes.

 

Unterschied zwischen Deckkraft (Opacity) und Fluss (Flow)

Wenn Du einen Pinsel ausgewählt hast, kannst Du die Deckkraft verringern, also kleiner als 100% machen. Das ist eigentlich noch selbsterklärend. Was ist nun aber der Fluss (Flow)? Betrachte den Fluss einfach als weitere Unterteilung der Deckkraft. Der Vorteil gegenüber der Veränderung der Deckkraft liegt darin, dass man ohne Absetzen des Werkzeuges die Wirkung vergrößern kann. Nimm mal einen schwarzen Pinsel, Deckkraft 20%, Fluss 100%. Nun zeichne einen Strich. Dieser ist nun einfach 20% in der Deckung stark. Nun behalte 20% Deckung bei und setzte den Fluss auf 10%. Zeichne wieder einen Strich, lass die Maustaste aber nicht los und male über einige Stellen mehrmals. Du siehst, diese Bereiche werden stärker gedeckt, als die Bereiche wo man nur einmal war. Solange man die Maustaste nicht loslässt, kann man über eine Stelle so oft malen, wie man will, man wird nicht über die Gesamtdeckung kommen, die man unter der Deckung eingestellt hat, hier also 20%. Wozu nutzt man das ganze nun? Ich benutze es oft bei der Bearbeitung von Ebenenmasken, oder beim digitalen Make-up.


Um die Deckkraft zu verändern, musst Du auch nicht den kleinen Pfeil (im Beispiel neben den 83%) drücken, sondern es genügt mit gedrückter Maustaste auf dem Wort Opacity zu fahren. Das funktioniert mit ganz vielen ähnlichen Befehel in Photoshop.

Und noch ein Trick! Statt am Regler zu schieben, drücke ganz einfach eine Zahl, so wird mit der "4" die Deckkraft ganz schnell auf 40% gesetzt, oder schnell zwei Zahlen hintereinander, bspw. "4" "5" und schon gibt's 45% auf den Pinsel.

Farbe mit der Pipette ausserhalb des Photoshop-Fensters aufnehmen

 Um Farben ausserhalb des Photoshop-Fensters aufzunehmen, gibt es einen ganz einfachen Trick. Angenommen Du hast das Pipetten-Werkzeug (auf Englisch heisst es ausserdem sehr bezeichnend Eye Dropper) bereits angewählt und wählst nun eine Farbe. Sobald Du das Photoshop-Fenster mit der Maus verlässt, verschwindet auch die Möglichkeit, Farben von ausserhalb des Photoshop-Fensters aufzunehmen. Mache deshalb Folgendes: Nimm irgendeine Farbe innerhalb Photoshop auf und verlasse das Fenster mit gedrückter linker Maustaste. Sobald Du ausserhalb des Photoshop-Fensters Deine Farbe gefunden hast, fährst Du mit immer noch gedrückter Maustaste drauf und lässt erst dann die linke Maustaste los. Voilà! Deine Wunschfarbe von ausserhalb wurde aufgenommen. Hier gibt's alle Farben.

<ALT> bringt Reset statt Cancel (Abbruch)

ohne <ALT>

Du hast in irgendeinem Dialogfeld eine Änderung gemacht, die Dir so nicht mehr gefällt. Normalerweise klickst Du jetzt auf "Cancel" (Abbruch) und gut ist. Drücke stattdessen die <ALT>-Taste, dann erscheint das Dialogfeld "Reset" und Du kannst die nicht gewünschten Änderungen rückgängig machen ohne den Dialog verlassen zu müssen.

 

Filter nochmals anwenden

Wenn Du gerade einen Filter angewendet hast, kannst Du <CTRL>+F drücken, um ihn gleich nochmals anzuwenden. Mit <SHIFT>+<CTRL>+F machst Du den Filter rückgängig. Funktioniert aber nicht mit allen Filtern.

Ebenensuche

Du hast ein Bild gemacht, das aus mehreren Ebenen besteht und nicht jede Ebene auch so bezeichnet, dass Du sie gleich findest.

Wähle das Verschieben-Werkzeug. Gehe ins Bild und klicke dort, wo Du weiterarbeiten willst, indem Du gleichzeitig die <CTRL>-Taste gedrückt hältst. Die in Frage kommenden Ebenen werden in der Vorschau markiert!

 

Neue Kniffs

...wird fortgesetzt

Meine anderen Tipps und Tricks findest Du hier: